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Glanzvoller Abschluss eines Chorjahres

 

von Winfried Gessner


Die Pfarrkirche Don Bosco war am 26.12. um 19 Uhr bis zum letzten Platz gefüllt, als mit dem Verklingen des 7. Glocken-schlags die Dirigentin Caroline Lichtinger-von Stein den Taktstock hob und die Chorgemeinschaft Unterpfaffenhofen-Germering „Radujte se narodi“ anstimmte. „Hört den Ruf ihr Völker all“, so beginnt ein Kroatische Weihnachtslied mit dem die Chorgemeinschaft ihr Weihnachtskonzert 2019 eröffnete und die universelle Bedeutung der Weihnachtsbotschaft hervorhob. Deutsche Weihnachtslieder, die Kinder und Erwachsene seit vielen Generationen singen, leiteten über zum polyphonen „Exsultate, justi“ des Renaissance – Komponisten L. Grossi da Viadana, gefolgt von C. Saint-Saens „Ave Verum“. Ist „Exsultate, justi“ von Freude und Lobpreis erfüllt, scheint in „Ave Verum“ über dem Wunder der Menschwerdung Gottes schon das bevorstehende Leiden auf.
Das choreigene Ensemble ATEmZUG greift mit „Verbum Caro“ von R. Dubra, schwebend, leicht und durchlässig vorgetragen, das Wunder der Menschwerdung (Das Wort ist Fleisch geworden, Joh. 1,14) wieder auf und verscheucht mit einem zärtlichen „Dormi, Dormi bel bambin“ jeden Gedanken an Leid und Tod. Die Mutter Maria, berichten die Legenden, soll mit diesem Wiegenlied den Jesusknaben in den Schlaf gesungen haben – und Engel haben es komponiert, möchte man ergänzen.
Bruno Lichtinger, der den Konzertabend in gewohnt souveräner Manier moderierte, entzückte sein Publikum mit einer herzerwärmenden Weihnachtsgeschichte, gefolgt von einer Kammermusikdarbietung der Familie Baumann, ein „Allegro“ von J. Haydn. Das heitere, fröhliche von Haydns „Allegro“ setzte der Chor mit Mendelssohn-Bartholdys „Jauchzet dem Herrn“ fort um mit Bachs „Jesus bleibet meine Freude“, gefühlvoll begleitet vom Streichquartett der Familie Baumann, der weihnachtlichen Freude mit der barocken Religiosität J.S. Bachs Ausdruck zu verleihen. John Rutters „Candlelight Carol“, das die Liebe der Mutter Maria zu ihrem neugeborenen Sohn Jesus und die Freude der Engelschöre besingt, wurde mit Unterstützung des Streichquartetts zu einer der Höhepunkte des Abends.
Für humorvolle Abwechslung sorgte wiederum Bruno Lichtinger, dieses Mal mit einer launigen, in bayerischer Mundart vorgetragenen Weihnachtsgeschichte.
„Ubi caritas“, eine Motette von M. Duruflè, die auf ein Gebet des 8. Jahrhunderts basiert, hiermit setzte der Chor mit breiter Dynamik ergreifend interpretiert das Programm fort. „Wo Liebe ist und Güte, da wohnt Gott“, lautet die Botschaft dieses Chorwerks.
„In the bleak midwinter“, ein Gedicht, vertont von G. Holst, schildert das Weihnachtsgeschehen in frostiger, tief verschneiter Landschaft; in seiner Schlichtheit ein wunderbar emotionales Chorstück. Diese Stimmung griff das ATEmZUG Ensemble mit „C‘etait la veill‘ de Noel“ auf, ein beinahe melancholisches Weihnachtslied aus den Ardennen, das die Umstände der Geburt Jesu und die Verehrung durch die Hirten in einem bäuerlichen Ambiente schildert. Schwungvollen Kontrast dazu bildete das Spiritual „Good News“ mit dem das Ensemble seinen mit viel Beifall bedachten Auftritt beendete. Respekt an das noch recht neue Ensemble der CGUG, von dem künftig sicher noch Einiges zu erwarten sein wird.
Der „Kanon“ des Barockkomponisten J. Pachelbel, vorgetragen vom exzellenten Streichquartett der Familie Baumann und mit viel Beifall bedacht, leitete über zu den Weihnachtsliedklassikern und dem gemeinsamen Schlußlied „O, du fröhliche“. Riesiger Applaus für alle Akteure dieses Abends, der auch nach drei lautstark eingeforderten Zugaben nicht enden wollte, Standing Ovations und Blumen für Caroline Lichtinger-von Stein setzten einen glanzvollen Schlusspunkt.

Weihnachtsmarkt in Prag am Altstädter Ring: Die Chorgemeinschaft Unterpfaffenhofen-Germering gibt Adventskonzert
Adventliches Begegnungskonzert mit ROSA Chamber Choir und ENTHEA in St. Nikolaus, Prag: Auftritt der Chorgemeinschaft
Begegnungskonzert in St. Nikolaus: Auftritt ATEmZUG 

Prag

 2019

Chorgemeinschaft Unterpfaffenhofen-Germering: Adventskonzert in St. Nikolaus, Prag

Von Winfried Gessner

Immer beginnt es am Germeringer Volksfestplatz. Ob nach Jerusalem, Istanbul oder Graz, alle Jahre im Advent versammelt sich auf diesem Platz die Chorgemeinschaft Unterpfaffenhofen-Germering zu einer Konzertreise, so auch am 5. Dezember. Prag war das Ziel und auf dem Programm stand ein gemeinsames Adventskonzert mit zwei internationalen Chören in der Kirche St. Nikolaus am Altstädter Ring. Begegnungskonzerte dieser Art sind für die CGUG ein fester Bestandteil eines jeden Chorjahres. Unter Leitung ihrer Dirigentin Caroline Lichtinger-von Stein und des 1. Vorsitzenden Rudi Braunegger reiste die Chorgemeinschaft über Pilsen nach Prag und bezog im Stadtteil Smichov, auch Andel genannt, Quartier. Andel bedeutet Engel – ein gutes Omen für ein Adventskonzert.

Der folgende Tag begann mit einer Besichtigung der Prager Burg und einem Spaziergang zurück über die Altstadt zum Wenzelsplatz.  Auf dem Weihnachtsmarkt am Altstädter Ring traf sich die Chorgemeinschaft  um 18 Uhr zu ihrem ersten Auftritt. Adventliche Chormusik, Alpenländisches und Gospel bestimmten den ersten Teil des Konzerts.  Eine spektakuläre Lichtershow am eindrucksvoll geschmückten großen Weihnachtsbaum und der erste internationale, mit viel Beifall bedachte Auftritt des choreigenen ATEmZUG-Ensembles mit „Good News“ setzten auf dem schon lichterreichen Weihnachtsmarkt ein besonderes Glanzlicht. Nach einem fulminanten „Free at last“ verabschiedete sich der Chor von seinem Publikum mit „Lebet wohl ihr Freunde“ auf Tschechisch vorgetragen, aus Maierhofers „Neigen sich die Stunden“. Der vom ersten bis zum Schlusslied sich ständig steigernde Applaus des Publikums war überwältigend. Den spendierten Glühwein danach hatten sich die Sängerinnen und Sänger redlich verdient.  

Nach dem Abendessen trafen sich, ungeplant, ENTHEA, der slowakische Chor des Begegnungskonzertes und die Chorgemeinschaft an der Hotelbar zum spontanen, gemeinsamen Singen. ENTHEA, von Enthusiasmus abgeleitet, machte seinen Namen alle Ehre. Sprachbarrieren und fehlende gemeinsame Proben wurden zur Freude der Hotelgäste singend überwunden. Der tschechische Dichter Bohumil Hrabal drückt es so aus: „Das Leben ist schön, zum Verrücktwerden schön. Nicht, dass es das wäre, aber ich sehe es so.“ Begegnungen im Gesang sind doch vor allem Begegnungen von Herzen zu Herzen.

Am Morgen des dritten Tages spazierte der Chor über die Karlsbrücke, eine in Stein gehauene Geschichte tschechischer Religiosität, zur Altstadt. Der Nachmittag stand ganz im Zeichen des gemeinsamen Adventskonzerts mit einem Chor aus Tschechien und aus der Slowakei. Gegen 14 Uhr versammelten sich die Chöre zur Stellprobe in der Barockkirche St. Nikolaus am Altstäder Ring, erbaut von K.I. Dientzenhofer, einem Baumeister mit oberbayerischen Wurzeln. Das Begegnungskonzert in diesem Schmuckstück des Prager Barocks mit dem „ROSA Chamber Choir“ und dem „Vokalny zbor Enthea“ bildete den Höhepunkt dieser Konzertreise.

Der gemischte Kammerchor ROSA, gegründet 1970 in Roztoky, eröffnete unter dem Dirigat von Radek Salsa das Konzert mit einem „Alleluia“ von Gordon Young, gefolgt von Vaclav Ptaceks „Ave Maria“. Die Werke westlicher Komponisten (Moore, Thompson, Durufle) im Wechsel mit Kompositionen osteuropäischer Meister (Janacek, Rachmaninov) bestimmten den Konzertablauf. „Alleluia“, „Ave Maria“, „Liebe“ das Thema aller vorgetragenen Werke. Sergej Rachmaninovs „Bogorodice Djevo“, ein inniges „Ave Maria“ und den Reim aus Janaceks „Láska opradivá“ (Wahre Liebe) „Wahrer Liebe Wohnung kann im Munde nicht sein, wahre Liebe wohnt im stillen Herzen allein“ , wünscht man für immer im Gedächtnis zu behalten.

Die Chorgemeinschaft setzte auch in diesem Konzert auf eine Mischung klassischer und moderner geistlicher Kompositionen, ergänzt durch Gospeln und alpenländischem Chorgesang.

Mit J.S. Bachs „Wachet auf“, eröffnete die Chorgemeinschaft ihren Auftritt und setzte mit Klassikern adventlicher Chormusik das Konzert fort. Moderne Kompositionen  von K. Nystedt, M. Duruflè und L. Halmos ergänzten die zu Beginn gehörten Adventsklassiker. Ein Jodler als Gruß aus der bayerischen Heimat leitete über zum Auftritt des ATEmZUG-Ensembles. Ein gefühlvoll vorgetragenes Wiegenlied „Dormi, dormi, bel bambin“ zauberte Weihnachtsfreude in St. Nikolaus und passend dazu  das Gospel „Good News“. Nach einem gelungenen Debüt beim Weihnachtskonzert 2018 überzeugte das Ensemble auch in Prag. Mit den Gospeln „Uyingcwele Baba und „Free at last“, beschloss die Chorgemeinschaft ihren, mit viel Beifall bedachten Konzertbeitrag.

Vokalny zbor ENTHEA, neun Frauen, dirigiert von Miroslava Valovicova eröffneten ihren Auftritt mit „Carol of the Bells“, usprünglich ein ukrainisches Volkslied, das heute in allen Genres von Klassik bis Rock interpretiert wird. Es folgten Kompositionen slowakischer, russischer Künstler, modern interpretiert, zu denen schwungvolle amerikanische Weihnachtslieder perfekt passten. Das Dobru Noc (Gute Nacht) des amerikanischen Komponisten Victor C. Johnson setzte einen stimmungsvollen Schlusspunkt. Mit dem Kanon „Cantate Domino“ verabschiedeten sich die Chöre von ihrem Publikum. 

Chorreisen dienen dem Austausch mit den Menschen des Gastlandes und immer möchte die Chorgemeinschaft auch ein guter Botschafter ihrer Heimat sein, der hofft die Herzen seiner Zuhörer durch Gesang direkt zu erreichen und jenseits aller Konflikte und Vorurteile die Erfahrung zu vermitteln, dass wir alle eins sind. Auch der Chor als Klangkörper erfährt von Reise zu Reise immer deutlicher diese Einheit. Bewährte Zutaten dafür sind: Gemeinsam essen und trinken, gemeinsam lachen und das Wichtigste, gemeinsam singen.

Auf der Rückreise besuchte der Chor die Regensburger Weihnachtsmärkte und beschloss eine rundum gelungene Chorreise im Gasthof Wild in Moosham mit einem ausgiebigen bayerischen Abendessen.

Chorgemeinschaft Unterpfaffenhofen-Germering - Germeringer Kammerorchester:

Erstes gemeinsames Konzert ein Erfolg

Von Winfried Gessner.  Artikel erschienen in der Bayerischen Sängerzeitung Nr. 7/8, Juli/August 2019


Mit dem Konzert ‚Wege finden – Grenzen überwinden‘ stellten sich die Chorgemeinschaft

Unterpfaffenhofen- Germering und das Germeringer Kammerorchester am 19. Mai im Orlando Saal der Stadthalle ihrem Publikum, eine Veranstaltung im Rahmen der Fürstenfeldbrucker Kulturtage, Motto ‚Unterwegs‘.

‚Angekommen‘ könnte man als Resümee diesen Konzertabend überschreiben, nimmt man den Beifall des Publikums, die Stimmen der Repräsentanten der Stadt Germering und des Landkreises als Maßstab. Doch bis zu den Standing Ovations am Ende des Konzerts galt es für beide Ensembles Wege zu gehen und manche Grenze zu überwinden, ganz im Sinne des Konzertprogramms, das die Suche der Völker, der Menschen nach einem Leben in Freiheit und Würde zum Thema hatte. Das ATEmZUG Ensemble, ein choreigenes Doppelquartett, richtete vor dem eigentlichen Programmbeginn mit einem Chorsatz von Lorenz Maierhofer an das Publikum die Bitte: „Schalt aus dein Handy“ und sorgte für ein vergnügtes Schmunzeln im Saal. (Und es klingelte auch tatsächlich kein einziges Handy während des ganzen Abends!)

Vivaldis „In exitu Israel“ eröffnete das Programm und den langen Marsch durch die Geschichte von Flucht und Vertreibung, musikalisch eindrucksvoll präsentiert von Chor und Orchester, unter der Leitung von Caroline Lichtinger-von Stein. Nach dem Madrigal ‚Gott b‘hüte dich‘ wechselte Lichtinger-von Stein von ihrer angestammten Stelle als Chorleiterin, zum Platz der Orchesterdirigentin Marie-Josefin Melchior, während diese als Violin-Solistin mit ihrem Kammerorchester das Thema aus „Schindlers Liste“ interpretierte. Der gelungene Rollentausch beider Ensemble-Leiterinnen je nach Konzertstück mal Instrumentalistin mal Dirigentin, zeigte beispielhaft das harmonische Zusammenwirken von Chor und Orchester.

Hinter und über allem wirkte souverän Bruno Lichtinger als Moderator der zu den großformatigen Bildern im Hintergrund mit erlesenen Texten Zeugen ihrer Zeit zu Wort kommen ließ und einfühlsam zu den jeweiligen Musikstücken überleitete. Das Thema aus „Schindlers Liste“ mit Marie-Josefin Melchior als Violin Solistin, sowie die von Chor und dem ATEmZUG-Ensemble ergreifend schön vorgetragenen Lieder der im KZ internierten Dichterin und Komponistin Ilse Weber, standen für das dunkle Kapitel der NS-Zeit. Die Hoffnung, die trotz allem in den Liedern Ilse Webers anklang erfüllte sich für sie nicht, sie wurde in Auschwitz ermordet. Dass Musik, entgegen schlimmster Tatsachen, dem menschlichen Bedürfnis zu glauben und zu hoffen entspringt, zeigte auch das Lied „Irgendwo auf der Welt“ der Comedian Harmonist , selbst Verfolgte des NS-Regimes.

 

Der Chor, diesmal begleitet vom Klavierquartett um Walter Erpf, einem ausgesprochenen Experten der Musik der 20er/30er Jahre, setzte mit einer Interpretation zum Dahinschmelzen einen ersten wirklichen Ohrwurm. Lorenz Maierhofers Chorstück‚Grenzen‘, der Refrain : ‚Will überwinden Mauer Zaun und Schranken‘ leitete über in die DDR-Zeit, Flucht trotz tödlicher Grenzen, und betonte, dass die hartnäckigsten Grenzen in unseren Köpfen existieren.

Der 1. Satz aus Ermano Wolf-Ferraris ‚Serenade für Streichorchester Es-Dur‘ erinnerte an den Deutsch-Italienischen Komponisten, der sich dem Faschismus durch Flucht in die Schweiz entzog. ‚Die Gedanken sind frei‘, die Hymne aller in auswegloser Lage, wo nur noch die Flucht nach innen bleibt, führte zum Auftritt der Trommlergruppe des Schlagzeugers Croxi, Jugendliche aus Afrika, Afghanistan und Syrien, vom Publikum mit viel Applaus bedacht und vom Chor mit dem Gospel ‚Free at last‘, passend zu den Worten aus Martin Luther Kings legendärer Rede , von der Bühne verabschiedet.

 

Flucht in andere Welten, Sehnsucht sich zu verlieren, in Märchenwelten, virtuelle Realitäten oder im hektischen Alltag – Stichworte die den zweiten Teil des Konzerts charakterisieren. Richard Wagners ‚Trauersinfonie‘ mit Zitaten König Ludwigs II. zeigten die Melancholie, das Sehnen eines unerfüllten Lebens, die Sucht sich in Traumwelten zu flüchten. Auch Elton Johns ‚Can you feel the love tonight‘ (ATEmZUG Ensemble) singt von der unerfüllten Liebe und träumt von der großen Harmonie aller Lebewesen (the world for once in perfect harmony with all its living things). Zur Flucht in die virtuelle Welt interpretierten Orchester und Chor unter Leitung von Marie Josefin Melchior den Soundtrack zum Smartphone Spiel mit Suchtgefahr: ‚Pokemon Go‘. Sehn-Sucht – der Weg vom Sehnen in die Sucht ist kurz. Den Aktionismus der hektischen Alltagswelt thematisierten H. Genzmers Chorstück ‚Der Kläffer‘ und mit Leroy Andersons Orchesterstück ‚The Typewriter‘. Bruno Lichtinger hier als Solist an der Schreibmaschine!. Arbeit als Flucht vor sich selbst führt eher zum Burnout als zum erfüllten Leben, lautete die Botschaft. Aber mit Anton Profes ‚Am Sonntag will mein Süßer mit mir segeln gehen‘ (Chor + Klavierquartett Erpf), keimte der Traum einer heilen Welt auf, ein Schlager, der beim Publikum fast das Tanzbein jucken ließ.

 

Eine perfekte Überleitung in das letzte Kapitel des Konzertabends ‚Leben in Frieden und Freiheit‘. Mit einer wunderbar heiter bis fröhlichen Sinfonia D-Dur von Johan Joachim Agrell (1. u. 3. Satz) und Andreas Rombergs a Capella Chorsatz ‚Holder Friede‘ setzten Orchester und Chor einen sanften, zuversichtlich heiteren Wendepunkt nach einem langen Weg durch das Labyrinth von Flucht, Vertreibung und Fluchten in andere Welten.

 

Das große Finale mit allen Akteuren des Abends: Beethovens ‚Freude schöner Götterfunken‘ (Chor, Orchester, Trommlergruppe) unter der Stabführung von Marie Josefin Melchior, und Caroline Lichtinger-von Stein dieses Mal an der Pauke gab den fulminanten Programmschluss.

Der langanhaltende Applaus sowie Standing Ovations zeigten, dass Chor und Orchester das Publikum emotional erreichten und an diesem Abend alle zusammen den Weg gemeinsam durchs Labyrinth gegangen sind.